#BäumestattPlakate – Roteiche in Schlotheim gepflanzt

Unser nachhaltiger Wahlkampf schlägt Wurzeln! 🌳 Wir konnten heute Vormittag eine Roteiche in Schlotheim pflanzen. Großer Dank geht an Beate, die uns hierbei finanziell unterstützt hat! 👍 Danke auch an die Stadtverwaltung für die freundliche logistische Unterstützung!!! 👨‍🌾👩‍🌾💚🌻

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Grüne setzen Zeichen für mehr Natur und Dauerhaftigkeit im Wahlkampf

„Wir haben uns entschieden, im Wahlkampf wenige Plakate aufzustellen bzw. aufzuhängen. Das eingesparte Geld verwenden wir, um dafür Bäume an geeigneten Stellen im Wahlkreis zu pflanzen. Damit wollen wir dauerhafte Zeichen für grünes Denken setzen“, erklärte der hiesige Bundestagswahlkandidat Andreas Hundertmark.

Also weniger Wahlmüll und mehr Grün im Wahlkreis. Durch diese Aktion hat die Wahl langfristig positive Effekte für alle Wähler, nicht nur für die Anhänger von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Natürlich wissen auch die Grünen, dass man im Wahlkampf durchaus Plakate braucht, um auf das eigene Anliegen hinzuweisen und Präsenz zu demonstrieren. Deshalb werden zumindest einige mobile Großflächenplakate aufgestellt. Aber ist es wirklich notwendig und sinnvoll, jeden Baum und jeden Laternenmast mit Plakaten zu versehen, um Wähler anzusprechen?

baumpflanzung

„Wir sind sicher, dass die Wähler sehr aufmerksam verfolgen, wer sich im Bund und im Land für ihre Anliegen einsetzt. Ihre Wahlentscheidung hängt letztlich nicht davon ab, wie viele Plakate mit knalligen Slogans eine Partei zu finanzieren bereit ist“, meint Andreas Hundertmark.

Menschen, die sich für nachhaltiges Handeln und die Mitgestaltung ihrer Umwelt interessieren, wollen die Bündnisgrünen im Wartburgkreis/Eisenach/Unstrut-Hainichkreis mit einer Baumpflanzaktion ansprechen und sie motivieren, ihrem Wunsch nach einer lebenswerte Zukunft für sich und ihre Kinder auch mit der Wahlstimme Ausdruck zu verleihen. Die Pflanzaktionen sind eine gute Gelegenheit für Interessierte, sich mit dem Kandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Andreas Hundertmark und seinen Mitstreitern bekannt zu machen und sich von ihrem Engangement für eine nachhaltige lebenswerte Zukunft unseres Wahlkreises zu überzeugen.

Einige Termine für öffentliche Pflanzaktionen im Wahlkreis

  • 15.08. 16:30 Uhr Eisenach OT Hötzelsroda – An der Höll
  • 25.08. 15:00 Uhr Bad Langensalza (Ort wird noch bekanntgegeben)
  • 08.09. 14:30 Uhr Mühlhausen Bahnhofsplatz

Weitere Baumpflanzungen in Eisenach, Bad Salzungen, Bad Liebenstein und der Rhön werden noch bekanntgegeben.

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Vorfälle in der Schweinezuchtanlage in Aschara /Antwort auf unsere Anfrage im Kreistag

Hier könnt die Antwort auf unsere Anfrage zu den Vorfällen (siehe auch hier und hier) in der Schweinezuchtanlage Aschara im Kreistag nachlesen.

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Weg mit der Lücke: Ohne Fahrdraht zwischen Gotha und Leinefelde verliert Nordthüringen den Anschluss 

Elektrifizierungsprojekt muss im Bundesverkehrswegeplan hochgestuft werden 
 

Die Grünen machen auf die in dieser Woche anstehenden Schlussberatungen zum Bundesverkehrswegeplan 2030 und die notwendigen infrastrukturellen Weichenstellungen für Nordthüringen aufmerksam. Zu diesem Thema wurde auch ein entsprechender Antrag zur am Wochenende stattfindenden Landesdelegiertenkonferenz in Bad Langensalza eingereicht, der von fünf grünen Kreis- und Regionalverbänden auch dem Kreisverband Unstrut-Hainich unterstützt wird. 

 

Dazu erklärt : Tino Gaßmann, Sprecher der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Unstrut-Hainich-Kreis

 

„Wir brauchen dringend die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Leinefelde – Gotha. Wenn es uns nicht gelingt, zeitgleich mit der wahrscheinlichen Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) die 67 Kilometer zwischen Leinefelde und Gotha unter Fahrdraht zu nehmen, drohen Verschlechterungen für die Fahrgäste. Die jetzige Regionalexpresslinie 1 (RE 1) von Göttingen über Mühlhausen, Erfurt, Jena nach Glauchau wird bisher mit Dieseltriebwagen betrieben. Nach der Elektrifizierung der MDV kann der östliche Teil der Linie ab Erfurt auf jeden Fall mit Elektrotriebwagen befahren werden. Klafft dann zwischen Leinefelde und Gotha weiter eine Elektrifizierungslücke, müsste der RE 1 zwangsläufig in zwei Teile zerschlagen werden. Von Göttingen oder Kassel kommend, müssten zumindest von Leinefelde bis Erfurt weiter Dieselzüge verkehren. Fahrgäste aus Nordthüringen mit den Zielen Weimar, Jena oder Gera wären in Erfurt zum Umsteigen gezwungen. Das kostet Zeit und ist gegenüber den heutigen durchgehenden Verbindungen unkomfortabel. Der RE 1 hat zudem wichtige Zubringerfunktionen für den ICE-Halt Göttingen. Der schnellste Weg von Jena oder Weimar nach Hannover oder Hamburg führt über Gotha – Leinefelde.

Fünf Grüne Kreis- und Regionalverbände fordern daher in einem gemeinsamen Antrag für die Landesdelegiertenkonferenz, die am Wochenende in Bad Langensalza stattfindet, das Vorhaben in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufzunehmen. Dann könnten umgehend die Planungen beginnen. Die Elektrifizierung der Strecke bringt viele Vorteile. Fahrgäste profitieren weiter von umsteigefreien und schnellen Verbindungen. Dieselkraftstoff wird durch Bahnstrom ersetzt, der schon heute zu 40 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt und zügig auf 100 Prozent Grünstrom umgestellt werden kann. Und die Städte in Nordthüringen gewinnen mit guten Bahnverbindungen an Attraktivität – die parallele B 247 kann entlastet werden.

Vergleichsweise günstig sind die Baukosten: Mit rund 90 Millionen Euro kosten die 67 Kilometer Streckenelektrifizierung noch nicht einmal halb so viel wie der teilweise vierstreifige Ausbau der B 247.“

Der Antrag zur LDK: 

http://gruene-thueringen.de/sites/gruene-thueringen.de/files/benutzer/ehler/v_05_eisenbahnstrecke_gotha__leinefelde_elektrifizieren_und_optimal_nutzbar_machen_1.pdf 

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Radfahren in Mühlhausen: Immer noch eine Herausforderung!

radwegekonzept

Zwar gibt es an vielen Stellen gute Lösungsansätze. Von einem Radwegenetz, wie es sein sollte, mit sicheren, durchgängig befahrbaren Routen zwischen allen Stadtteilen und zu allen wichtigen Punkten, sind wir aber noch weit entfernt. Und wir Radfahrer*innen werden von den Autofahrer*innen immer noch eher als Hindernis behandelt, statt dass sie sich darüber freuen, dass wieder ein Auto weniger vor ihnen im Stau steht…

Dass das alles viel besser geht, wollen wir einmal mehr aufzeigen. Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) hat ein Radwegekonzept für unsere Stadt erarbeitet, unter Mitwirkung von unserem Stadtratsmitglied Knut Ewers. Wir haben den ADFC eingeladen, dieses Konzept in Mühlhausen vorzustellen, und laden alle Freund*innen des Radverkehrs ein, dabei zu sein und mitzudiskutieren.

Am 6. Juni um 18:30 Uhr im Grünenbüro in der Herrenstraße 21 in Mühlhausen werden Christoph Meiners, der Vorsitzende des für Mühlhausen zuständigen ADFC Wartburgkreis, Friedrich Franke, der Vorsitzende des ADFC Thüringen, sowie Knut Ewers das Konzept der Öffentlichkeit präsentieren.

Wer mag und radmobil ist, kann auch schon um 17:00 Uhr dort eintreffen, wir werden dann im Vorfeld der Veranstaltung noch zu einigen neuralgischen Punkten des Radfahrens radeln und vor Ort über Lösungen diskutieren.

Übrigens: Die geschätzten Kosten für die Umsetzung des gesamten Konzepts sind kaum höher als die Baukosten für den einen, einzelnen Kreisverkehr, dessen Bau soeben begonnen wird mit dem Ziel, damit den an der Petrikirche oft zähen KFZ-Verkehr flüssiger zu machen.

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Diskussionsveranstaltung zur Gebietsreform

Aktuell ist die Gebietsreform in Thüringen in aller Munde. Manche bezeichnen die Gebietsreform gar als Großangriff auf den ländlichen Raum und befürchten bürgerferne Großstrukturen. Andere Stimmen im Land spechen von einer notwendigen oder gar überfälligen Strukturreform, die andere Bundesländer längst hinter sich haben und die überhaupt erst langfristig tragfähige und handlungsfähige kommunale Strukturen schafft. Klar ist, dass auf die Städte, Gemeinden und Landkreise im Zuge der Gebietsreform eine Reihe von Veränderungen zukommen werden.

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Doch wie wird dieser Prozess überhaupt ablaufen? Wie ist der aktuelle Stand und welche Optionen und Perspektiven gibt es für den jetzigen Unstrut-Hainich-Kreis? Diese und viele weitere Fragen wollen wir gern mit Ihnen diskutieren und laden Sie daher herzlich zu unserer Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 31.05.2016 um 18:30 Uhr ins Puschkinhaus (Kleiner Saal) in Mühlhausen ein.

Gemeinsam diskutieren an diesem Abend:

Dirk Adams, Fraktionsvorsitzender B90/GRÜNE im Thüringer Landtag
Harald Zanker, Landrat Unstrut-Hainich-Kreis, SPD
Dr. Johannes Bruns, Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen, SPD
Jonas Urbach, Bürgermeister der VG Anrode, CDU

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Grüne entsetzt über Abschiebung albanischer Familie aus Unstrut-Hainich-Kreis

Am Mittwoch, den 27.04.2016 wurde in der Gemeinschaftsunterkunft in Obermehler früh morgens um 5:00 Uhr die Abschiebung einer fünfköpfigen albanischen Familie versucht und teilweise auch durchgeführt.  Da eine Tochter nicht anwesend war, wurde entschieden die Familie zu trennen. Der Vater und eine elfjährige Tochter hatten lediglich 10 Minuten Zeit sich zu verabschieden und wurden anschließend nach Albanien abgeschoben, während die Mutter und zwei weitere Kinder in Deutschland verblieben. Diese sollen nun bis Montag entscheiden, ob sie „freiwillig ausreisen“.

Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, flüchtlingspolitische Sprecherin der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Ich bin überaus entsetzt über die Vorgehensweise des Landratsamtes. Das Vorgehen ist inakzeptabel und unmenschlich. Wenn fünf Uhr am frühen Morgen eine fünfköpfige albanische Familie mit drei Kindern unter großem Polizeiaufgebot aus den Betten geholt wird, dann die Familie auseinander gerissen wird, ein Teil der Familie abgeschoben wird, um damit den anderen Familienteil quasi zur „freiwilligen“ Ausreise zu zwingen, dann läuft hier etwas gewaltig falsch. Ich erwarte auch vom Unstrut-Hainich-Kreis, dass der grundgesetzlich garantierte Schutz der Familie eingehalten wird. Bei dem vorliegenden Fall wurde offenkundig auch der Abschiebeerlass des Landes missachtet, der insbesondere das Kindeswohl in den Vordergrund stellt und auch Abschiebungen über Nacht durch die Ausländerbehörden verhindern soll. Seitens der staatlichen Stellen, sollte nun schnellstens die Abschiebung des Vaters und der elfjährigen Tochter rückgängig gemacht werden und der Familie ein dauerhaftes Bleiberecht eingeräumt werden“, fordert die grüne Flüchtlingspolitikerin, die in Mühlhausen auch ein Abgeordnetenbüro hat.

Tino Gaßmann, Kreistagsmitglied und Sprecher der Grünen im Kreis zeigt sich ebenfalls entsetzt und ergänzt:

„Das Vorgehen der Behörden hier war grundfalsch. Die Nichtanwesenheit einer Tochter zum Anlass der Familientrennung zu nehmen, ist jedenfalls voll und ganz abzulehnen. Ich hoffe, dass dieses in meinen Augen rechtswidrige Vorgehen und die Familientrennung nun schnellstens rückgängig gemacht werden. Das Unrecht, was dieser Familie wiederfahren ist, sollten ebenfalls schnellstens aufgearbeitet und durch ein dauerhaftes Bleiberecht wieder gutgemacht werden. Insbesondere eine Tochter der Familie ist psychisch stark belastet und in aktuell in ambulanter Behandlung im Ökumenischen Hainichklinikum“, so Gaßmann abschließend.

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